Montag, 29. Dezember 2014

Our 2014.

Alles begann, mit einem Treffen im Fitnessstudio. Du sahst mich an und ich konnte nicht wegsehen. Ich habe dich angelächelt. Du hast es erwidert. Danach suchten wir den Kontakt. Schrieben den ganzen Tag. Wir trafen uns an einem Montag. Am See auf einem Steg. Es war spät und die Sonne ging langsam unter. Unter uns das Wasser, über uns der Sternenhimmel. Auf der anderen Seite ein Gewitter, dass aus unserer Position super schön aussah. Auch, weil wir nicht betroffen waren und trocken blieben. Zwischen uns ein Teelicht. Jeder hatte ein Bier und wir saßen auf einem Handtuch, dass du mitgebraucht hattest. Es war super romantisch. Alles was du sagtest brachte mich zum lächeln. Genau hier wusste ich, dass das ganze nicht nur eine Freundschaft ist. Ich wusste, dass das was wir hier haben, etwas ganz besonderes ist. Es wurde kälter und wir rutschten näher zusammen. Du erzähltest von deiner bevorstehenden Operation und wir redeten über persönliches. Als du mich ansahst und unsere Gesichter näher aneinander kamen, du deine Lippen auf meine gepresst hast und mich danach angelächelt hast, war es um mich schon längst geschehen. Es war von Anfang an so, als kennen wir uns schon ewig. Wir schauten zusammen Filme, kuschelten, gingen zusammen ein Eis essen und saßen einfach am See um zu reden. Alles war perfekt. Auch, dass ich eine Woche im Familienurlaub festhing haben wir gemeistert.
Dann am 01.09 begann meine Ausbildung und am 04.09 wurdest du operiert. Ich kam jeden Tag und hielt deine Hand. Ich redete irgendeinen Mist, nur um überhaupt was zu sagen und die Stille zu überbrücken. Ich weinte viel und oft. Ich hätte auf der Stelle mit dir getauscht, um dich nicht so sehen zu müssen. Aber auch das haben wir geschaft. Es wird jeden Tag besser und mittlerweile ist das ganze schon fast 5 Monate her. Ich würde immer wieder Stundenlang bei dir sitzen und dir einfach nur Gesellschaft leisten.
Ende September fing dein Studium an und du zogst weg. Nur 54 Kilometer aber für mich ist das immer noch zu weit entfernt. Dafür sehen wir uns jedes Wochenende.
Du bist für mich da, wenn ich mal ein wenig über den Durst getrunken habe und wenn es mir nicht gut geht. Du bist immer da und hälst meine Hand. Du hast mich verwöhnt. Ohne dich einzuschlafen ist schwer. Es fehlt dein Arm um meine Taille. Dein Atem in meinem Nacken. Du hast mir zu Weihnachten einen wunderschönen Besuch bei einer wunderschönen Pferdeshow geschenkt. Du machst mich mit allem was du tust unglaublich glücklich und ich weiß, dass 2015 unser Jahr wird. Und alle folgenden Jahre auch. Auf uns!